Den jungen Lehrling erwartet viel interessantes wenn er sich entschließt den steinigen Weg der Gastronomie zu betreten. Zuerst kann er sich entschließen was er zunächst erlernen möchte
1. Koch
2.KellnerInn oder wie man es nun nennt: Restaurantfachmann/frau
3. Koch & Restaurantfachmann/frau oder wie nun umbenannt Gastronomiefachmann/frau
Alleine diese Entscheidung fällt nicht jedem leicht. Woher soll man denn im vorhinein schon wissen ob man lieber von grantigen Küchenchefs oder von lästigen unfreundlichen und überheblichen Gästen angemacht und angeschrienen werden will. Deshalb so meiner Meinung nach hat man den ehemaligen Doppleberuf Koch /Kellner erfunden um einen diese Entscheidung in späteren Jahren zu erleichtern.
Die meisten jungen Auszubildenden entschließen sich für den Doppelberuf (den es aber jetzt auch nicht mehr gibt da sich die Regierung dazu entschieden hat die Ausbildung zu komprimieren und nur noch einen Beruf draus zu machen, ich schätze mal: Kostenersparnis: DANKE ÖSTERREICH)
Nach dieser Entscheidung geht es mal gleich los, ich beginne mit der Küche:
Zuerst bekommt man eine Einführung in den Betrieb, man wird vorgestellt und bei genauen hinsehen erkennt man schon den hinterhältigen Blick der älteren Lehrlinge, das sympathische Zähnefletschen des Küchenchefs und das scheinbar offensichtliche Mitleid des Servicepersonals.
Danach, Einteilung deiner Tätigkeiten.
Die ersten Arbeiten die den Lehrling aufgetragen werden beinhalten:
Kartoffel schälen
Gemüse schälen- schneiden
"Zustelldienst" oder auch Zuaroacher
PUTZEN
die Person für alles andere
Einwärmen
Diese Aufgaben werden die ersten 3 Jahre durchgeführt und zur Perfektion gebracht, es kann dadurch schon auch mal vorkommen dass eine leichte Demotivation, Depression und Desorientierung auftritt. Das wird aber sofort vom Küchenchef wahrgenommen entgegen gehandelt, wie:
ein Persönliches Gespräch im lauteren Monolog mit dem Küchenchefs
auftagen neuer gleichzeitiger Aufgaben wie putzen der Reinigungsmittelflaschen
Im Winter: Befreiung des Schnees im umliegenden Gebiet
Falls Garten vorhanden: Ernten des Obstes und Gemüse
.....................
Nach dieses Aufregenden Tätigkeiten wird im letzten Lehrjahr die volle Verantwortung über die Küche und den Speisen den jungen Köchen zugewiesen, dies wird vom Küchenchef vorausgesetzt da er/sie ja eh schon 3 oder 2 Jahre in diesen Betrieb arbeiten und wissen müssen wie man die glacierte Entenbrust im Orangenmantel zubereitet und das Fleisch besonders zart und perfekt Rosa brät. Falls dies den Jungen Auszubildenden nicht gelingen sollte macht der Lehrling eine neue Erfahrung mit dem Kochgeschirr. Man erkennt dass man die Kochutensilien nicht nur zum kochen sondern auch auch noch zu anderen Tätigkeiten verwenden kann. Es kann schon geschehen dass das Kochgeschirr von MEISTERSHAND durch die Luft geworfen wird, zu diesen Zeitpunkt erkennt der Lehrling nun wie schnell er laufen kann.
Dieses Ritual wird nun ein halbes Jahr vorangetrieben bis sich der Lehrling dazu entschließt dann zu kochen wenn der Big Boss nicht seine Adleraugen auf ihn wirft.
Der Junge "Baldkoch" hat aber mit fortschreitenden Lehrjahren immer mehr "Rechte", es wird im von Lehrjahr zu Lehrjahr mehr Macht über die jüngeren Lehrlinge zugeteilt die er aber dann meist wie unser bekannter Darf Vader gebraucht. Wie man sich vorstellen kann ensteht dadurch ein Teufelskreis (und das Wort wörtlich).
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